steinhölzli Berufsbildung versteht sich als Institution für junge Erwachsene mit einer Lernbeeinträchtigung im Sinne der erstmaligen beruflichen Ausbildung gemäss Artikel 16 der Eidgenössischen Invalidenversicherung. Die Ausbildung spricht junge Erwachsene an, welche keine Regellehre absolvieren können.
Die als Internat geführte Institution nimmt junge Frauen aus Klein-, Werk-, und Realklassen der ganzen deutschsprachigen Schweiz auf. In begründeten Fällen können einzelne männliche Lernende zugelassen werden.
Im Sinne von Pestalozzis "Kopf, Herz und Hand"-Pädagogik wird im Zusammenwirken von Arbeits-, Schul- und Wohnbereich eine gesamtmenschliche Erfassung, Ausbildung und Begleitung angestrebt. In jedem der klar abgegrenzten Bereiche wiederum werden Kopf, Herz und Hand gleichermassen angesprochen und die ganzheitliche Entwicklung der Lernenden in den Vordergrund gestellt.
Die Nachhaltigkeit und Sicherung der in der Institution geleisteten Arbeit wird durch eine professionelle Arbeitsstellenvermittlung sowie die nachgehende Begleitung und Unterstützung durch die Fachstelle Berufliche Integration der Institution gewährleistet.
Ziel unserer Arbeit ist die von der eidgenössischen Invalidenversicherung erwartete und für die Lernenden lebenswichtige berufliche und soziale Eingliederung in die Gesellschaft.